Hiroshige. Hundert berühmte Ansichten von Edo

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Hiroshige. Hundert berühmte Ansichten von Edo
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Hiroshige. Hundert berühmte Ansichten von Edo von Melanie Trede und Lorenz Bichler

Ein brillanter Nachdruck von Hiroshiges 120 Ansichten von Edo (dem heutigen Tokio), einem Meisterwerk des ukiyo-e-Farbholzschnitts und Musterbeispiel für den Japonismus, der von Vincent van Gogh bis James McNeill Whistler Impressionisten, Post-Impressionisten und Jugendstilkünstler gleichermaßen inspirierte.

„Dieser Band wirkt durch seine Kombination von Schönheit und Informationsgehalt dem Klischee des Coffee-Table-Buchs entgegen.“
— ART news Magazine, New York
 
Melanie Trede, Lorenz Bichler
Hardcover, 14 x 19,5 cm, 584 Seiten
ISBN 978-3-8365-5659-0
Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch
 
 
Utagawa Hiroshige (1797–1858) war einer der größten Künstler in der Tradition des ukiyo-e. Dieses Genre, dessen Name wörtlich „Bilder der fließenden Welt“ bedeutet, erlebte zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert seine Blütezeit und prägte die visuelle Vorstellung des Westens von Japan maßgeblich. Ukiyo-e-Szenen stellen oft die grellen Lichter und Vergnügungsstätten von Edo (dem heutigen Tokio) dar mit seinen Kabuki-Theaterdarsteller und schönen Frauen, sie zeigen aber auch andere Aspekte des urbanen Lebens sowie spektakuläre Landschaften.
 
Hiroshige deckte viele verschiedene Themen ab, doch berühmt wurde er vor allem für seine Landschaftsbilder und seine letzte Serie „100 berühmte Ansichten von Edo“ (1856–1858), in der die Stadt im Laufe der Jahreszeiten zu sehen ist – von geschäftigen Einkaufsstraßen bis hin zu prachtvollen Gärten voll blühender Kirschbäume.
 
Dieser Nachdruck basiert auf einem der besterhaltenen vollständigen Sets der Original-Farbholzschnitte aus dem Ota Memorial Museum of Art in Tokio. Zu jeder der 120 Illustrationen gehört eine Beschreibung der bezaubernden lebendigen Panoramen, die zu Musterbeispielen des Japonismus wurden und von Vincent van Gogh bis James McNeill Whistler Impressionisten, Post-Impressionisten und Jugendstilkünstler gleichermaßen inspirierten
 
 
Ob es sich um ein tadellos erhaltenes traditionelles Haus handelt oder um eine schnittige moderne Wohnung: Charakteristisch für die gelungensten japanischen Wohnräume ist die Vorliebe für geschickt zugeschnittene Räume, die Reduktion auf das Wesentliche und eine Vorliebe für warme Materialien wie Holz, Backstein und Bambus, ohne dabei Berührungsangst vor Beton, Stahl und modernsten Baustoffen zu zeigen.
Von einem Bauernhaus mit Reetdach, heute von einem Zen-Priester bewohnt, über Tadao Andos experimentelles 4×4-Haus und Shigeru Bans konzeptionelles „Shutter House“ bis zu einer wunderschönen Hommage an den Bambus zeigt dieser elegante und wunderbar fotografierte Architekturführer den ganzen Facettenreichtum des zeitgenössischen japanischen Wohnens. Ergänzt wird der Band durch eine Adressenliste, falls Sie die vorgestellten Objekte besichtigen möchten, und ein hilfreiches Glossar mit Schlüsselbegriffen wie tatami, shoji oder noren.